Stadt der Wissenschaft 2008:
Jena

Unter dem Motto „Wissen und Wachsen. Made in Jena“ knüpfte eine

Allianz aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik ein Netzwerk,

das rund 300 Veranstaltungen mit ca. 500.000 Besuchern veranstaltete.


Jena leuchtet: Zum Auftakt des Wissenschaftsjahres und zum 450jährigen Jubiläum der Friedrich-Schiller-Universität leuchtete am 2. Februar die Stadt Jena. Gewählt war das Motto natürlich nicht ohne Grund, ist doch die Jenaer Wissenschaft und Wirtschaft vor allem als Standort von Lasertechnik, Solarenergie und optischen Technologien bekannt. Dabei wurden neben der künstlerischen Gebäude-Illumination auch das Netzwerk des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes wortwörtlich in den Mittelpunkt gestellt. So liefen über der Plattform des Jentowers sieben Laserstrahlen aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Der Abend startete um 17.00 Uhr mit der feierlichen Eröffnung auf dem Theatervorplatz.


Mit den Science Guides konnte man in Jena auf Entdeckungsreise gehen und Orte besuchen, an denen Wissenschaft täglich gelebt wird. Eine "Zeitreise in die Stapelstadt des Wissens" entführte die Besucher in die Vergangenheit. In dem Erlebnisrundgang wurde Jenas Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte lebendig - unter anderem im Schillers Garten, wo eine feine Dame amüsante Anekdoten erzählte, mit einem Pedell, der Geschichten über Professoren und Studenten berichtete.

Der Europäische Wissensspeicher: Für die Outdoor-Ausstellung "Galerie der Genies" auf dem Jenaer Marktplatz wählte jedes Mitglied der Universitätsgemeinschaft einen namhaften Gelehrten, der stellvertretend für die Wissenschaft ihres Landes beziehungsweise ihrer Universität steht. Der runde Tisch ist das zweite Modul des Projektes: Die Geschichte des runden Tisches ist eng mit der Geschichte von Kongressen und Beratungen verbunden. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn Vertreter verschiedener Institutionen unterschiedlicher Hierarchiestufen gemeinsam ein Anliegen auf den Weg bringen wollen. Angelehnt an diese Ideen konzipierte Robert Krainhöfner einen Tisch, der einer variablen Anzahl an Gesprächsteilnehmern ohne Rangfolge Platz bietet. Als Symbol der Wissenschaft in Europa trägt er zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zusammen. Dieser Tisch kam in verschiedenen Räumen Jenas, an denen es um Entscheidungen und Beratung geht, zum Einsatz.


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