Rostock: Science Soap

Die Wissenschaftseinrichtungen sowie deren zahlreiche Verbindungen innerhalb der Region wollen wir wöchentlich wiederkehrend für jeweils 15 Minuten in den Fokus rücken. Und das mit einem Format, das für das Wissenschaftsmarketing eher ungewöhnlich ist: mit einer Soap Opera.


Die Hansestadt Rostock beheimatet ein breites Spektrum von Wissenschaftseinrichtungen. Dazu gehören neben der ältesten Universität Nordeuropas und der renommierten Hochschule für Musik und Theater mehrere Institute der Leibniz- und der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck- und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Ressortforschung des Landes und des Bundes. Sie vereinen mehr als 5.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und 15.000 Studierende.

Und so funktioniert unsere Science Soap: Wie in jeder ordentlichen Soap Opera gibt es vier oder fünf parallele Handlungsstränge, die meist nebeneinander stehen – sich aber auch gelegentlich kreuzen oder verbinden. In jedem Handlungsstrang gibt es einen oder mehrere Protagonisten, die immer wiederkehren und die Handlung prägen. Bei uns sind es aber nicht Familienmitglieder oder Ärzteteams, sondern Professorinnen, Forscherteams oder Schüler – Menschen also, die in der einen oder anderen Form mit Wissenschaft zu tun haben. In jeder der sechs geplanten Folgen, die über das Projekt finanziert werden sollen, springt die Soap in kurzen Episoden zwischen den verschiedenen Strängen hin und her und begleitet sie durch das Leben. In der Summe wird so ein vielfältiges und buntes Bild der Wissenschaftslandschaft in Rostock entstehen.





Die Regie übernimmt der Verein "[Rostock denkt 365°]", dem die Stadt, die ansässigen Hochschulen, alle regionalen Wissenschaftseinrichtungen sowie etliche Unternehmen und engagierte Bürger angehören. Ziel des schlagkräftigen Verbundes ist die Positionierung der Hansestadt als attraktiver Standort für Wissensarbeiter und Studenten.

Über zahlreiche vorherige Aktivitäten verfügt der Verein über die notwendigen Erfahrungen und Kontakte, um das Projekt "Science Soap" zu stemmen. Denn es gilt nicht nur, medientaugliche Forscher und Themen zu identifizieren und in Szene zu setzen, sondern auch weitere Schauplätze zu erschließen. So soll über die Soap auch gezeigt werden, wie die in der Stadt tätigen Teams forschender Schüler mit den Wissenschaftseinrichtung vernetzt sind – schließlich ist Rostock im kommenden Jahr die "Stadt der jungen Forscher". Und auch bei der vielfältig gelebten Zusammenarbeit zwischen Forschung und regionalen Unternehmen ist die Kamera dabei und begleitet die Protagonisten bei Erfolgen und Rückschlägen.

Diese erfrischende Art der Darstellung von Wissenschaft wirkt nach innen – besonders aber nach außen, wo Rostock bislang eher mit Tourismus als mit Spitzenforschung in Verbindung gebracht wird. Das möchte die Science Soap ändern – über die Köpfe und mit einem Schuss Humor.

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